
Die Pfarrei St. Pius hat kürzlich alle, die zum pfarrlichen Leben beitragen, ins Bürgerzentrum eingeladen. Das Angebot wurde gerne und dankbar angenommen.
Es war für die Verantwortlichen eine gute Gelegenheit, sich bei den vielen Menschen, die in unterschiedlichen Bereichen das pfarrliche Leben bereichern, zu bedanken.
Die Idee dazu stammte von Pater Witold. Im Januar machte er in der Pfarrgemeinderatssitzung den Vorschlag: “Wir wollen allen, die zum Pfarrlichen Leben beitragen, ein Vergelt´s Gott sagen”.
Ja, es sind wirklich sehr viele Menschen, die zu einer lebendigen Pfarrei beitragen. Dazu gehören natürlich alle Hauptamtlichen angefangen beim Pfarrbüro, Pastoralteam, Mesnerleut, Organisten..
Und viele Ehrenamtliche tragen das ganze Jahr über dazu bei, dass sich was tut, das alles funktioniert und die Pfarrei in vielfacher Form lebendig erlebt werden darf: Ministranten, Lektoren.. Und im Hintergrund wird organisiert, dass auch immer jemand zum Lesen und Kommunionausteilen da ist.
Und wer putzt eigentlich unsere Kirchen, wer schmückt sie nicht nur zu den Festen so schön?
Und unsere Vereine und Gruppierungen: Sie sorgen mit ihren Mitgliedern, dass auch über den Sonntag hinaus die christliche Botschaft im Alltag seinen Platz hat, in der Gesellschaft gehört und erlebt wird.
Wer kann sie alle aufzählen? Und wie erreichen wir sie alle, damit auch wirklich niemand vergessen wird beim Vergelt´s Gott sagen?
Ein kleines Team des PGR und der Kirchenverwaltung hat zusammen mit dem Pfarrbüro ganz schnell eine Liste mit mehr als 150 Namen erstellt und eingeladen.
Die Einladung wurde gerne und zahlreich angenommen, und so konnte Pater Witold nach dem Gottesdienst am Sonntag sehr viele Besucher begrüßen und ein herzliches Vergelt´s Gott sagen. Dem schlossen sich Hans Fischer für die Kirchenverwaltung und Christine Pfeiffer als PGR-Vorsitzende gerne an.
Vielzählig sind die Aufgaben die ehrenamtlich geleistet werden, so Kirchenpfleger Hans Fischer in seiner Danksagung. Dass es als Ehrenamtlicher nicht immer leicht ist, wusste Christine Pfeiffer zu berichten, indem sie ein Gedicht das Wilhelm Busch bzw. Ringelnatz zugeschrieben wird, zitierte.
„Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben!
Willst du nicht zu früh ins Grab, lehn‘ ein Ehrenamt bloß ab!
Dies war nicht ernst gemeint, denn ein Ehrenamt kann auch beglückend wirken und kommt nicht nur der Kirchengemeinde zugutekommt, sondern der ganzen Gemeinde, wusste Bürgermeister Kriechenbauer zu berichten.
Für das leibliche Wohl musste natürlich auch gesorgt werden. Das hat dann das neue Team des Bürgerzentrums ganz hervorragend gemacht und alle Besucher mit Getränken und Weißwürsten und Leberkäs versorgt. Super gemacht!
Und Vergelt´s Gott natürlich auch an Bürgermeister Johann Krichenbauer für die Gastfreundschaft!